Hans Bethge (1876 - 1946): Nachdichtungen orientalischer Lyrik
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                    Bethge Omar Khayyam
 
Hans Bethge: Omar Khayyam
Nachdichtungen der Ruba'iyat des Omar Khayyam (Auswahl)

3. Auflage seit 1921 mit Ergänzungen und Bearbeitungen aus dem Nachlaß

Band 8, 154 Seiten, Eur. 12,50, kt.,
ISBN 3-935727-01-1


Bibliographie der Neu/Wiederauflagen von Hans Bethges Nachdichtungen orientalischer Lyrik:

 
Die chinesische Flöte
Nachdichtungen chinesischer Lyrik. 

Band I, 150 Seiten, Euro 12,50, kt., 21. Aufl. 2007
ISBN 3-9806799-5-0


Die Lieder und Gesänge des Hafis
Nachdichtungen der Lieder und Gesänge des Hafis 
Band 2
148 Seiten, Euro 12,50
ISBN 3-935727-03-8


Japanischer Frühling
Band 3
156 Seiten, Euro 12,50
ISBN 3-935727-00-3


Arabische Nächte
Band 4
143 Seiten, Euro 12,50
ISBN 3-935727-05-4

 
Das türkische Liederbuch
Band 5
146 Seiten, Euro 12,50, kt.
ISBN 3-9806799-7-7

 
Die indische Harfe*)
Band 6
160 Seiten, Euro 12,50, kt.
ISBN 3-9806799-8-5

 
Pfirsichblüten aus China 
Band 7
128 Seiten, Euro 12,50

ISBN 3-935727-06-2

 
Omar Khayyam*)
Band 8
154 Seiten, Euro 12,50
ISBN 3-935727-01-1

 
Die armenische Nachtigall*)
die Lieder des Nahabed Kutschak und anderer armenischer Dichter
Band 9
144 Seiten, Euro 12,50
ISBN 3-935727-02-X

 
Der asiatische Liebestempel
Band 10
123 Seiten, Euro 12,50
ISBN 3-935727-04-6

 
Der persische Rosengarten
Nachdichtungen persischer Lyrik. Band 11
130 Seiten, Euro 12,50

ISBN 3-935727-07-0


Sa'di der Weise - Die Lieder und Sprüche des persischen Weisen und Dichters
Erstveröffentlichung aus dem Nachlaß
Band 12
136  Seiten, Euro 12,50, kt.
ISBN 3-9806799-6-9

 
Bethge, Eberhard Gilbert: Hans Bethge
Leben und Werk. Eine Biographie
177 Seiten, Euro 12,90, kt.
ISBN 3-9806799-9-3

*) Mit Überarbeitungen und Ergänzungen aus dem Nachlaß Hans Bethges
 

Hans Bethge, 1913
 


 

Wilhelm Lehmbruck: Zeichnung von Hans Bethge  (1916)

Hans Bethge, 1942/43
 

Omar Khayyam (ca. 1038 – 1122)
ein persischer Dichter, Naturwissenschaftler, Skeptiker und Freigeist
   

Zu seinen Lebzeiten war Omar Khayyam berühmt als genialer Naturwissenschaftler, Astronom und Mathematiker. Sein Kalender war genauer als der 500 Jahre spätere Gregorianische Kalender. Er berechnete Lösungen kubischer Gleichungen, die erst von Descartes fortentwickelt wurden. Sein Denken, basierend auf der griechischen Philosophie, beruhte auf Fakten und auf Logik – darum wurde er von der orthodoxen Geistlichkeit der Ketzerei verdächtigt.

Seine innersten Gedanken schrieb er insgeheim in vierzeiligen Versen nieder: es sind feurige bis melancholische Liebesgedichte, skeptische Fragen zum Dasein und zur menschlichen Existenz, spöttische Anmerkungen zu den geistigen und religiösen Autoritäten bis hin zu kritischen Fragen an Allah selbst und Zweifeln an seiner Gerechtigkeit. Ein muslimischer Selbstdenker und Aufklärer lange vor der Epoche der Aufklärung.

Nur wenige seiner Verse wurden zu seinen Lebzeiten (wenn überhaupt) veröffentlicht. Erst die kongeniale Übertragung seiner Verse (Rubai’yat) ins Englische durch Edward Fitzgerald im 19. Jahrhundert machte Omar Khayyam im Westen berühmt und verhalf ihm zu neuer Anerkennung auch in seiner Heimat.



Einige Kostproben aus dem Band

 

 

weiterführende Literatur:
Ali Dashti: In search of Omar Khayyam, Columbia Univ Pr (Juni 1971)
   
Mehdi Aminrazavi: The Wine of Wisdom: The Life, Poetry and Philosophy of Omar Khayyam. A biography of Omar Khayyam, Juni 2005; Paperback 2007