
Mirabai:
Liebesnärrin
Die
Verse der indischen
Dichterin und Mystikerin
Aus
dem Rajasthani übertragen von Shubhra
Parashar
mit umfangreichem Anmerkungsteil,
Glossar und Kurzessays zu Mirabai,
Krishna und Bhakti
268 Seiten, Eur. 14,00, br.
ISBN 3-935727-09-7
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MIRABAI
Liebesnärrin
Die Verse der indischen Dichterin
und Mystikerin
Dies ist die erste
deutsche Übersetzung der Verse der
Mirabai, der berühmtesten Mystikerin und
Dichterin Indiens. Ihre Verse zählen zum
Kanon der Weltliteratur und stehen neben
denen Rumis, Hafis’ und Hildegards von
Bingen.
„Ich bin nun eine Liebesnärrin“ – so
beschreibt sich selbst die indische
Rajputenprinzessin Mira (= Mirabai) aus
dem 16. Jahrhundert. Ihre zart erotisch
gefärbten Verse drücken ihre grenzenlose
Sehnsucht und Liebe zu Krishna aus. In
ihren Augen ist er, Gott Krishna, und
nicht der irdische Ehemann ihr wahrer
Gatte, Geliebter, Herr und Meister seit
Geburten. Zum Entsetzen der königlichen
Schwiegerfamilie sang und tanzte sie
öffentlich im Tempel. Man versuchte
mehrmals, sie zu töten. Mirabai entging
den Anschlägen dank Krishna, wie sie die
wundersamen Rettungen in ihren Liedern
preist. Viele Wunder und Legenden ranken
sich um ihr Leben. Ihre
ekstatisch-beseelten Liebesverse vereinen
Spiritualität und Erotik in einer ganz
intimen und persönlichen Sprache. Sie sind
auf dem indischen Subkontinent heute so
lebendig und beliebt wie vor fünfhundert
Jahren – unabhängig von
Religionszugehörigkeit und Kaste. Es gibt Filme, CDs und
auch eine westliche Vertonung: die Mirabai Songs von John Harbison für
Sopran oder Mezzosopran und Klavier
(1983).
Die Übersetzung folgt der kritischen
Standardausgabe von 1976: Mirambai ki
Padavali, herausgegeben von Parashuram
Caturvedi. Ergänzend wurde die Bhati-Ausgabe
herangezogen.
Zur
deutschen Erstausgabe
Einige Kostproben aus dem Band
(ohne Anmerkungen):
insgesamt sind es 202 Verse
Über
Mirabai
Stimmen
zu Mirabai
(Kiran Nagarkar, Autor des
Romans "Krishnas Schatten") und
Ulrich Holbein in "konkret", Mai
2006)
Links
zu Mirabai
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