2006 - Zum ersten Mal in deutscher Sprache:

Cover Mirabai
 

Mirabai: Liebesnärrin
Die Verse der indischen Dichterin und Mystikerin

Aus dem Rajasthani übertragen von Shubhra Parashar
mit umfangreichem Anmerkungsteil, Glossar und Kurzessays zu Mirabai, Krishna und Bhakti

268 Seiten, Eur. 14,00, br.
ISBN 3-935727-09-7






MIRABAI
Liebesnärrin
Die Verse der indischen Dichterin und Mystikerin

Dies ist die erste deutsche Übersetzung der Verse der Mirabai, der berühmtesten Mystikerin und Dichterin Indiens. Ihre Verse zählen zum Kanon der Weltliteratur und stehen neben denen Rumis, Hafis’ und Hildegards von Bingen.

„Ich bin nun eine Liebesnärrin“ – so beschreibt sich selbst die indische Rajputenprinzessin Mira (= Mirabai) aus dem 16. Jahrhundert. Ihre zart erotisch gefärbten Verse drücken ihre grenzenlose Sehnsucht und Liebe zu Krishna aus. In ihren Augen ist er, Gott Krishna, und nicht der irdische Ehemann ihr wahrer Gatte, Geliebter, Herr und Meister seit Geburten. Zum Entsetzen der königlichen Schwiegerfamilie sang und tanzte sie öffentlich im Tempel. Man versuchte mehrmals, sie zu töten. Mirabai entging den Anschlägen dank Krishna, wie sie die wundersamen Rettungen in ihren Liedern preist. Viele Wunder und Legenden ranken sich um ihr Leben. Ihre ekstatisch-beseelten Liebesverse vereinen Spiritualität und Erotik in einer ganz intimen und persönlichen Sprache. Sie sind auf dem indischen Subkontinent heute so lebendig und beliebt wie vor fünfhundert Jahren – unabhängig von Religionszugehörigkeit und Kaste.
Es gibt Filme, CDs und auch eine westliche Vertonung: die Mirabai Songs von John Harbison für Sopran oder Mezzosopran und Klavier (1983).

Die Übersetzung folgt der kritischen Standardausgabe von 1976: Mirambai ki Padavali, herausgegeben von Parashuram Caturvedi. Ergänzend wurde die Bhati-Ausgabe herangezogen.



Zur deutschen Erstausgabe

Einige Kostproben aus dem Band (ohne Anmerkungen):
insgesamt sind es 202 Verse

Über Mirabai

Stimmen zu Mirabai

(Kiran Nagarkar, Autor des Romans "Krishnas Schatten") und Ulrich Holbein in "konkret", Mai 2006)

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