edition märchen

Uta Franck 

Der Prinz im Schaffell

Märchen für Kinder und Erwachsene

mit Bildern von Claus Nothdurft
Diese Ausgabe enthält alle Märchen des Bandes: "Kelkheimer Märchen und Sagen", erweitert um acht neue Märchen.
150 Seiten, Euro 12,50 (DM 24,80)
ISBN 3-9806799-4-2
   
Inhaltsverzeichnis:  Leseproben:
 
Die Laterne 

Die Laterne
Es gab einmal zwei Schwestern, die waren Hexen. Die eine hieß Susa, die andere Hanna.
Susa hatte es im Laufe ihres Lebens mit der Hexerei zu Wohlstand gebracht. Sie wohnte in einem prächtigen Haus am Stadtrand und hatte von allem genug. Hanna aber hatte leichtfertig gelebt. Sie hatte das Geld nicht zusammengehalten. Sie war in den Norden, Süden, Westen und Osten gereist, hatte viele Abenteuer bestanden und wohnte nun in einer Waldhütte. Eines Tages verlor sie ihr Hexenbuch. ...
Das Baumhaus
Die Prinzessin, die nicht gelangweilt werden wollte
Der Bücherprinz
Die Liebeshände der Sonne
Der Prinz, der nicht zum Kaffeetrinken kam
Der Prinz, der nicht zum Kaffeetrinken kam
Es war einmal eine Prinzessin, die hatte, obwohl noch jung, bereits mit dreiundzwanzig Prinzen das Bett geteilt. Das geschah so:
Die Prinzessin war sehr schön und die Kunde von ihrem Liebreiz eilte von Königreich zu Königreich. Von Zeit zu Zeit kam ein Prinz von weit her zum Schloss geritten und hielt um ihre Hand an. Die Prinzessin pflegte eine Nacht mit dem Freier zu verbringen. Am Morgen schaute sie sich den Prinzen dann genau an und immer fand sie etwas an ihm auszusetzen. Einmal standen die Ohren zu weit ab und die Füße waren zu groß, ein andermal hing die rechte Schulter schief  und der Bauch wölbte sich zu sehr oder aber die Hände waren zu klein und die Finger zu dick. Also wurden die Prinzen nach der Liebesnacht ohne viel Aufsehens gehängt. ....
Der Schicksalsberg
Die Drachenweide
Das Krokodil im Kopf
Das Land des trockenen Wassers
Das Märchen vom heimatlosen Weihnachten
Das Märchenhaus
Der verlorene Zorn
Der verlorene Zorn
Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es einmal einen König, der zeichnete sich durch einen gerechten Zorn aus. Wenn in seinem Lande ein Dieb, hungrig wie er war, einem reichen Mann ein Brot gestohlen hatte, verurteilte ihn der König zu einer kleinen Strafe, zwinkerte mit den Augen und entließ den Bösewicht freundlich. Wenn aber derselbe Dieb einem armen Bauern, der eine Frau und sechs hungrige Mäuler zu versorgen hatte, ein Brot wegnahm, wurde er sehr zornig, schrie den Tunichtgut an, dass er zusammenzuckte. Mindestens drei Tage  lang musste so ein Dieb im Kerker büßen. Alle Untertanen verstanden ihren König und fühlten sich gerecht behandelt. ...
Das Märchen von der kalten Sonne
Das neugierige Nichts
Die blauen Schuhe
Der Wartestein
Die gestohlenen Namen
Die Großmutter der Erde
Die schöne Müllerstochter
Die schöne Müllerstochter
Als Rumpelstilzchen es wollte gerade von zu Hause weggehen noch rasch in den Spiegel schaute, sah es, ja, was sah es? Es war gerade auf dem Weg zur Müllerstochter. Es wollte durch das  Schlüsselloch in die verschlossene Kammer schlüpfen und das Stroh zu Gold spinnen. Das war etwas, was es konnte. Die schöne Müllerstochter tat ihm leid.
Verwirrt  guckte Rumpelstilzchen  ein zweites Mal in den Spiegel. Es sah auf einmal ganz anders aus, viel größer als sonst, kein verhutzeltes kleines Männchen mit einem hässlichen Buckel. Es war ein schöner junger, schlanker Mann, aufrecht und stolz. Blanke Augen blitzten ihm aus dem Spiegel entgegen. Wenn es an die Müllerstochter dachte, dann funkelten seine Augen wie Edelsteine. "Das verändert die Sache", dachte es. "Jetzt heiße ich Rumpelstolz." ....
 
Die Tränen des Lebens
Der Prinz im Schaffell
Der Prinz im Schaffell
Es war einmal ein  junger schöner Prinz, der war sehr eitel. Wenn der König ihn aufforderte, mit zum Jagen zu kommen, antwortete er: "Ich habe keine Zeit. Ich muss meine neuen Kleider anprobieren." Der Prinz ließ sich von seinem Schneider prächtige Hosen, Hemden und Jacken anfertigen und wechselte vormittags, nachmittags und abends seine Garderobe. Die Eltern sahen seine Putzsucht nicht gern. Aber was sollten sie machen? Ihr Sohn war erwachsen und ließ sich vom König und von der Königin nichts mehr sagen.   ....
Das Erdhöhlenlied
Gefrorene Worte
Von dem Mädchen, das nicht kochen konnte
Hexenmund
Die Königin und die Gespenster
Hans im Dornenschloss
Hans im Dornenschloss
Eines Tages sagte der König zu seinen Söhnen: "Ihr seid herangewachsen und groß und kräftig geworden. Es ist nun an der Zeit, dass ihr auf Wanderschaft geht, euch in der Welt umseht, euch ein Mädchen sucht und ein eigenes Schloss baut. Ich gebe jedem einen Beutel Dukaten mit auf den Weg, damit ihr nicht Hunger und Durst leiden müsst. Wenn ihr ein eigenes Heim habt, lasst es mich wissen. Ich komme euch besuchen, auch wenn ich sehr weit fahren muss."
Fritz ging nach Westen, Franz nach Osten und Hans blieb zu Hause. "Warum willst du nicht wie deine Brüder dein Glück in der Fremde versuchen?", fragte der König. Hans gab keine Antwort. Er wusste selber nicht, warum er sich vor der Welt fürchtete. Der König schüttelte den Kopf und wagte es nicht, seinen Sohn aus dem Haus zu werfen. "Warum fehlte seinem Sohn die Abenteuerlust?" Er grübelte und grübelte. ...

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Stand: Januar 2002